Albumin ist ein Plasmaprotein, das den kolloidosmotischen Druck im Organismus aufrechterhält. Darüber hinaus dient es als Transportprotein an dem beispielsweise Medikamente wie Penicillin gebunden werden und im Blut durch den Körper transportiert werden. Die Leistungsfähigkeit eines DTE Rückimpulsmoduls gegenüber der konventionellen Membrantechnologie wurde unter Verwendung einer BSA- Modellösung mit einem BSA- Gehalt von 400 mg/l bei einem Systemdruck von 0,3 MPa untersucht. Für den Testlauf wurde eine keramische TiO2- Membran mit einer Membranfläche von 0,1 m2 eingesetzt. Die Trenngrenze der Membran betrug 1 kD.
Entsprechend der 1. Abbildung rechts beträgt der Permeatfluss nach 6 h ca. 70% des Anfangswertes, wenn ein DTE Rückimpulsmodul eingesetzt wird. Ohne Rückimpulsmodul liegt der Permeatfluss nach 6 Stunden bei ca. 50 bis 60% des Anfangswertes. Im Filtrat bzw. Permeat wurde eine Proteinkonzentration von durchschnittlich 21 mg/l bestimmt (2. Diagramm rechts).
Das Bild mit den beiden Messzylindern beschreibt die Konzentrationsverhältnisse im Permeat und Retentat nach Anfärbung des Proteins mit einem Triphenylmethanfarbstoff. Entsprechend der unteren, rechten Grafik wurde das Protein Innerhalb von 6 Stunden um den Faktor 3 aufkonzentriert.
Wie bei der Behandlung von textilen Abwässern oder von SiC- Slurries ist unter vergleichbaren Betriebsbedingungen im Membranelement normalerweise ein Volumenstrom von ca. 2.000 l/h einzustellen um bei der Querstromfiltration eine Überströmgeschwindigkeit von ca. 2 m/s zu erreichen. Auch bei dieser Anwendung ist es vorteilhaft, dass durch die Anwendung des DTE Rückimpulsmoduls mit einem vergleichsweise geringen Einsatzproduktstrom von 75 l/h gearbeitet werden kann, wobei Turbulenzen bzw. hohe Strömungsgeschwindigkeiten nur im Retentatraum erzeugt werden.