Bei der Mikrofiltration eines realen Wäschereiabwassers in einem Hochleistungsmembransystem (HPMS) wurde die Abnahme des Permeatflusses mit und ohne Impulsbetrieb bei einem Systemdruck von 0,15 MPa verglichen. Verwendung fand eine keramische Membran mit 0,1 m2 Membranfläche und einem Trenngrad (molecular weight cut-off) von 1 kD.
Während entsprechend dem rechten, mittleren Diagramm erwartungsgemäß ohne Impulsbetrieb eine Abnahme des Permeatstflusses durch die Bildung von Membranbelägen eintrat, wurde beim Impulsbetrieb mit einem aktiven – und einem passiven DTE Strömungsinitiator der transmembrane Fluss annähernd konstant gehalten. Innerhalb von 6 Stunden konnte das eingesetzte Wäschereiabwasser um den Faktor 15 konzentriert werden. Das Filtrat bzw. Permeat fällt als klare Lösung an.
Vorteile des Einsatzes von HPM- Systemen bei der Aufbereitung von Wäschereiabwasser sind:
- Kosteneinsparung für elektrische Energie, d.h. während das HPM- System wird mit einem Feedstrom von 150 l/h betrieben wurde, erfordert ein analoges konventionelles Querstromfiltrationssystem beispielsweise zur Einstellung einer Überströmgeschwindigkeit von 2 m/s einen Feedstrom in Höhe von ca. 2000 l/h.
- Beschleunigung, Vermischung bzw. Verwirbelung des Prozessmediums lokal nur dort, wo es beispielsweise bei einer Membrantrennung oder einer membrangestützten Reaktion erforderlich ist.
- Erhöhung der Membranstandzeit durch geeignete Triggerung der DTE Strömungsinitiatoren in Kombination mit DTE Rückimpulsmodulen.