Bei Mikro-, Ultra- oder Nanofiltrationsverfahren erfolgt zu bestimmten Zeiten eine Reinigung der Membranoberfläche durch Rückspülen. Beim Rückspülen wird bereits angefallenes Permeat bzw. Filtrat aus dem Permeatraum der Membran in den Retentatraum der Membran gepresst. Dazu wird in der Regel Druckluft verwendet. Während des Rückspülens wird der Filtrationsprozess unterbrochen.
DTE Rückimpulsmodule erzeugen im Permeatstrom elektronisch getriggerte Druckimpulse. Diese dienen dazu, vorhandene Ablagerungen auf der Membranoberfläche zu entfernen. Kennzeichnen für diese speziell ausgeführten RIP- Module ist, dass beispielsweise bei pneumatischer Anregung Steuergas bzw. Steuerluft nicht mit dem Permeat bzw. Filtrat in Berührung kommt.
Die sich daraus ableitenden Vorteile sind:
- Bei der Abtrennung von Mikroorganismen ist eine Rückverkeimung durch das Permeat praktisch nicht möglich.
- Eine Schaumbildung insbesondere bei Prozessflüssigkeiten die Tenside enthaltenden ist praktisch ausgeschlossen.
- Durch den Einsatz physiologisch unbedenklicher Werkstoffe ist dieses Produkt für medizinische-, biotechnologische- oder pharmazeutische Anwendungen interessant.
- In Kombination mit einer Membran- oder Kolbenpumpe kann ein Rückimpulsmodul auch als Pulsationsdämpfer eingesetzt werden.